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Montag, 27. November 2017

Ich bin wieder da!

Tja, lang ist's her. Sowohl hier, als auch auf YouTube. Jetzt ist es November und vor allem die Leute auf YouTube fragen sich bestimmt, warum ich seit über zehn Wochen nichts mehr wirklich von mir hören lasse. Aber jetzt bin ich endlich wieder da und hab mehr Zeit und mit neuem Elan geht’s nun wieder los.

Im September war es mal wieder Zeit für Theater. Wer mich kennt, weiß, dass ich sowohl ein riesen Fan des Theaters bin, als auch selber hin und wieder mal schauspielere. Und zu meinem Glück kam es dazu wieder diesen Sommer. Auf Englisch, mit einem richtig tollen Cast hab wir "The Arsonists" oder zu deutsch "Biedermann und die Brandstifter" gespielt und was kann ich anderes sagen als, dass es der absolute Hammer war! Theater macht mich einfach immer wahnsinnig glücklich und wenn man noch das Glück hat mit so tollen Leuten, wie dem Cast, dem ich angehören durfte ist, dann ist das ganze einfach die schönste Erfahrung, die man machen kann. Wir haben von Mai bis September diesen Jahres daran gearbeitet und der Prozess, wie ein Stück entsteht, ist immer wieder etwas faszinierendes. Da meine Rolle eine kleinere war, konnte ich den Hauptdarstellern oft dabei zuschauen, wie sie ihre Charaktere formen und wie die Szenerien entstehen, und selbst wenn man das Stück zum hundertsten Mal gesehen hat, wird es nie langweilig.

Das zweite, was mich tatsächlich bisher beschäftigt hat, war die Tatsache, dass ich für zehn Wochen in einer Klinik war. Kein Grund zur Panik, klingt dramatischer, als es wahrscheinlich ist. Ohne jetzt davon allzu viel erzählen zu wollen, seit gesagt, dass ich dort eben die letzten Wochen verbracht habe und ich daher weder die Mittel, noch die Zeit hatte Videos zu machen oder groß zu schreiben. Aber der Aufenthalt tat mir wirklich gut und hat mich in vielerlei Hinsicht vorangebracht. Außerdem kam ich auch zum lesen und hab tatsächlich auch ein wenig an meinen Stories gearbeitet, also von daher war auch etwas Produktivität dabei.

So und jetzt ist das Zeug vorbei und ich hab wieder Zeit. Na ja, wie immer man das auch sehen möchte. Hab jetzt direkt nach der Klinik gleich wieder mit Uni angefangen und muss dieses Semester auch zwei Vorträge machen. Aber da ich ja die ersten zwei Monate des Semesters jetzt krank geschrieben war, bin ich wahrscheinlich eh erst gegen Ende dran. Bingo!

Das wäre so mein kleines Update, damit ihr mal wisst, was so los ist. Es geht jetzt also wieder etwas regelmäßiger weiter und wenn ich endlich mal dran denken, dass ich auch öfters mal bloggen könnte, werdet ihr auch hier wieder mehr sehen. Bis dahin, man sieht sich.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Uni, Lesen, Schreiben: Eins von den dreien hält mich sehr beschäftigt, ratet mal welches...

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update. Ich bin ziemlich busy, das merkt man an meinen super regelmäßigen Einträgen auf diesem Blog. *hust* Im April ging mein viertes Semester an der Uni los und jetzt ist das Semester eigentlich so gut wie vorbei. Man merkt die Zeit vergeht sehr schnell und ich schaffe es wie immer hier nichts darüber zu schreiben und meine ganzen anderen Hobbys schleifen zu lassen.

Lesen und Schreiben sind tatsächlich in letzter Zeit nicht meine aktivsten Dinge. Lesen war eigentlich in den letzten Monaten ganz okay, aber seit zwei Wochen oder so hab ich nicht wirklich meine zwei Bücher angefasst. That's exam stress for you. Schreiben ist eine ganze andere Sache. Die edits für meinen Roman liegen seit Monaten auf Eis. #ResponsibleAuthor Dafür arbeite ich an einigen "neuen" Ideen und die nehmen schon ein wenig Gestalt an:

Eine Idee, deren Titel bisher "Der Mann in der Bibliothek" ist, habe ich schon seit Jahren in meinem Kopf, aber weil ich ja an meinem ersten Buch zu arbeiten hatte, wollte ich das erstmal beiseite lassen. Aber jetzt wo das Schreiben von "Die Legende von Alteria" erledigt ist, kann ich mich endlich anderen Projekten widmen. Für "Der Mann in der Bibliothek" hab ich auf jeden Fall schon eine grobe Vorstellung worum es gehen soll und was die Gestaltung der Fantasy angeht, allerdings gibt es noch keine genauere Outline zum Plot. Aber ich habe schon mehr oder weniger meine Hauptcharaktere ausgearbeitet. Ich will nicht allzu viel sagen, aber die beiden Protagonisten sind der mysteriöse Mann in der Bibliothek *gasp* Nein! *gasp*  und der Mitte 20, englische Geschichtsstudent Chesterfield Robinson. Um wenigsten einen Eindruck zu geben, was für eine Art Story das werden soll: stellt es euch vor wie eine Mischung aus Tintenherz, Doctor Who, und Genevieve Cogman's Die Unsichtbare Bibliothek. Ich werde vielleicht auf YouTube da noch etwas drüber reden, haltet da also in nächster Zeit mal Ausschau.

Das zweite Projekt, das ich vor einigen Wochen angefangen habe, war mehr eine spontane Eingebung, die ich sofort aufschreiben wollte, weswegen ich davon tatsächlich zwei Kapitel geschrieben habe. Die Story hat noch nicht wirklich einen Namen, also benutze dafür erstmal einfach den Namen des Protagonisten: Prescott Hills. Prescott ist 44 Jahre alt, kommt aus dem Norden Englands, ist Detective Inspector und ein erfahrener Polizist, der unter Depression und Suizid-Gedanken leidet. Er versucht irgendwie seiner Polizeiarbeit nachzugehen und besucht regelmäßig seinen ehemaligen Polizei-Therapeuten Dr. Ian Byrne, ein Ire im selben Alter wie Prescott. Im Prinzip wird diese Story also eine Mischung aus einem verzwicktem Fall, an dem Prescott mit seiner Abteilung arbeitet, und seinen Gesprächen und seiner Beziehung zu Ian. Die Idee entstammt meinem eigenen mental-Health-Zustand, den Stieg Larsson Büchern, den ich verfallen bin, und der Tatsache, dass ich neulich wieder Life on Mars gesehen habe. Ich bin also in letzter zeit sehr anfällig für diese grimmigen, faszinierenden Krimis/Thriller und wollte auch einfach über einen Charakter schreiben, in dem ich meinen eigenen Zustand etwas verarbeiten kann. Ich hab da auch schon einige Ideen und Anläufe, was da noch kommen sol, aber eine größere Outline fehlt mir noch. Haltet da einfach auch auf YouTube Ausschau für mehr Infos.

Doch das schreiben an sich, liegt ebenso wie das Lesen etwas auf Eis wegen der Uni. Und das ironische ist, das es nicht mal mein Kernfach Anglistik ist, das mich so nervt und beschäftigt, sondern mein Wahlbereich Amerikanistik. Die halten sich einfach für so wichtig und haben so viele bescheuerte Anforderungen, weswegen ich in letzter Zeit fast jede Woche irgendwas wichtiges für American Studies vorzubereiten hatte. Hab die letzten fünf Tage damit verbracht amerikanische Geschichte zu büffeln und mittlerweile gehen mir amerikanische Politiker und Präsidenten noch mehr auf den Sack als vorher.

Was das Lesen angeht, ist das derzeit auch etwas eingefroren, aber wenigstens konnte ich Geschichten beenden, die mich schon so lange gestört haben. Damit meine ich vor allem J.K. Rowling's "Ein plötzlicher Todesfall". Gott, dieses Buch! Schaut euch einfach mal meine Review auf YouTube dazu an, da bekommt ihr mal einen Eindruck, wie viele Nerven mich dieses Buch gekostet hat! Ich hänge auch schon seit einer Weile im dritten Stieg Larsson, nachdem ich die ersten zwei Bände in jeweils drei Tagen gelesen habe. Der dritte Band ist der längste und ich hab das Gefühl, dass es da etwas politisch werden könnte, was nicht unbedingt mein Ding ist. Bin schon bei um die 260 Seiten, was ungefähr ein Drittel ist, was heißt, dass der Brennpunkt der Story noch auf mich wartet. Unterdessen lese ich noch die zweite Autobiographie von Stephen Fry. Letztes Sommer habe ich schon die erste gelesen und da ich ja ein riesen Fan von Stephen Fry bin, habe ich mir natürlich auch begeistert und neugierig dieses Buch geholt. Er ist einfach ein sehr intelligenter und faszinierender Mensch und bisher lese ich unheimlich über seine College-Zeit und Anfänge in der Comedy.

Ja, aber leider bleiben all diese Geschichten und Projekte derzeit auf Stop, weil Uni einfach eine Bitch ist. Bzw. American Studies is a bitch. Und zwei Essays warten auch noch auf mich, wovon einer natürlich auch für American Studies ist. Hurrah! Und das zweite wird eine zehn-seitige Hausarbeit über Religion in Ireland. Spannend! Na ja, das einzige was mir da etwas Entspannung bringt sind die Theaterproben, die für meinen Geschmack fast zu selten sind. Hoffen wir einfach, dass ich die Uni-Sachen demnächst relativ schnell erledigt bekomme, ich morgen bei der Prüfung nicht durchfalle und ich alsbald wieder mehr zu meinen literarischen Dingen komme.


P.S.: Zum Abschluss eine kleine musikalische Empfehlung: ich höre seit zwei Wochen Laurence Fox rauf und runter. Hört ihn euch an, toller und emotionaler Singer-Songwriter.  



Das ist, was Amerikanistik aus deinem Zimmer macht...

Freitag, 24. Februar 2017

Wie läuft's denn eigentlich?

Tja, lang ist's her. Und da denkt man mal, dass Universität doch nicht so einnehmend ist, wie es im ersten Semester noch wirkt. Ja, die Uni hat mich die letzten Monate ziemlich beschäftigt gehalten, zusammen mit persönlichem Bla-Bla und anderen Schreibereien, die momentan etwas wichtiger sind, kommt man leider nicht immer dazu auf seinem eigenen Blog zu schreiben. Ja, ich weiß... mehrere Monate nichts ist auch nicht schön, aber na ja... Besser spät oder ab und zu, als gar nichts, richtig?

Wie gesagt, Uni hält einen ganz schön beschäftigt. Ich musste dieses Semester zwei Essays schreiben, von dem der eine immer noch nicht fertig ist (aber wenigstens in Arbeit). Außerdem gab es dieses Semester einige Klassen, die im Endeffekt doch nicht so toll sind wie gedacht; und da soll man mal meinen American Studies wäre genauso wie Anglistik. *hust* nicht *hust*. Es hat sich auch einmal mehr wieder herausgestellt, dass ich mich einfach nicht mit Linguistik anzufreunden weiß. Ja, ich mag die englische Sprache, aber selbst meine Interesse dafür kann diesen wissenschaftlichen, überkomplexen Wirrwarr, der Linguistik ist, nicht einfacher oder verständlicher machen. Das einzige, was mich hier am Leben erhalten hat, ist das Feld der Sprachgeschichte (weil ich für Geschichte schon immer was übrig hatte), aber der ganze Rest der Sprachwissenschaft... nein, einfach nicht mein Ding. Wenn ich so gut in Wissenschaften in der Schule gewesen wäre,würde ich jetzt keine Sprache studieren, seht ihr das Problem? Na ja, aber wenigstens darf ich mich auch mit Dingen beschäftigen, die mir gefallen. Der Essay, an dem ich derzeit arbeite ist nämlich über Hamlet und wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Shakespeare-Freak bin und man mich mit Hamlet immer begeistern kann. Zugegeben, selbst da macht Essay schreiben nicht immer Spaß, aber wenigstens ist es etwas, was mir nicht nach zehn Minuten auf den Geist geht. (Was ein wenig ironisch klingt, weil es in meinem Essay um den Geist in Hamlet geht...)

Ein anderes Highlight, was mich in den Herbst- und Wintermonaten auf Trapp gehalten hat, war das Theater. Ja, ich konnte endlich nach all mal richtig auf der Bühne stehen und schauspielern! Für mich war das ein Traum, der wahr geworden ist und dann auch noch in einem Theaterstück auf englisch! Ich durfte Jason spielen, ein 21jähriger, der sich gern mit Etymologie und Sprachwissenschaft (haha, welch Ironie...) beschäftigt und etwas, na ja, anders ist. Seine Mutter vermutlich nämlich, dass er am Asperger-Syndrom leidet, auch wenn Jason das natürlich verneint. Das war wirklich ein toller Charakter zum spielen, sobald die Leute eben etwas seltsam und anders sind, kann ich sofort eine Verbindung zu ihnen aufbauen und Jasons Geek-Seite hat mir sofort zugesagt. Anfang Dezember hatten meine drei Schauspiel-Partner und ich dann unsere Auftritte und es war wirklich jedes Mal absolut magisch. Das ist eine der tollsten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben hatte und ich bin froh, dass ich mir dafür die Zeit genommen habe.

Aber wie sieht es denn mit meinen Schreibereien aus? Nun ja, seit ich dem Gotham Fandom beigetreten bin, schreibe ich wieder mal ordentlich FanFiktion und mir vergeht daran nie die Laune, erst recht nicht bei Gotham. Schaut die Serie, wenn ihr sie noch nicht kennt, ich kann euch garantieren, dass nicht nur die Comic Fans daran Gefallen finden werden ^^. Aber natürlich arbeite ich auch weiterhin an meinem Buch und ich muss sagen, dass ich durchaus Fortschritte mache. Ich habe jetzt bald die 90,000 Marke erreicht und würde sagen, dass ich somit in etwa bei der Hälfte bin. Ich stecke noch immer beim Abtippen und den Rewrites, aber wenigstens werden die Überarbeitungen weniger mühsam je weiter ich komme. Ich stelle immer mehr fest, wie sehr ich mich als Schreiber über die Jahre verändert habe. Die Anfänge meines ersten Manuskript schreien förmlich "Das hat ein 12jähriger geschrieben!" und waren sehr, sehr simpel und voller Logikfehler usw. Das hat mir beim überarbeiten der ersten zehn Kapitel einige Arbeit gemacht das auszubügeln und ich werde bestimmt auch noch beim nächsten Manuskript daran feilen müssen. Ich habe mich auch von einem deutlichen under-writer zu einem over-writer entwickelt, ich sehe es jetzt schon kommen: unzählige Worte und Szenen, die ich irgendwann streichen muss, wenn ich mein Buch weiter überarbeite. Aber gut Ding will Weile haben. Wenigstens geht es voran, auch wenn ich es nicht immer schaffe täglich zu schreiben.

Ja, so sieht es also derzeit aus. Tut mir Leid, dass ich hier nicht so viel aktiv bin, aber auf YouTube zumindest gibt es jede Woche neue Videos, also schaut da mal rein. Ich hab die letzten Monate einige interessante Bücher gelesen, die ich auch teilweise vorgestellt habe, vielleicht kennt ihr auch einige davon. Derzeit stecke ich in um die vier oder fünf Bücher, ich sollte mich da echt mal für ein entscheiden und das durchlesen ^^'. Bei Goodreads könnt ihr sehen was genau ich denn mir da grad so antue und wie weit ich da bin. Das war's für dieses Update und hoffen wir mal, dass das nächste nicht erst wieder im Sommer kommt.

Dienstag, 29. März 2016

Es ist lange her und es zieht sich...

(Quelle: https://www.lass-andere-schreiben.de/)

Ich weiß, ich weiß. Es ist verdammt lange her, dass ich hier einen Eintrag geschrieben habe. Eigentlich wollte ich diesen Blog nutzen, um öfters über meine Schreibe- und Leseerfahrungen zu schreiben, da ich mich etwas mehr in der Schreiber-Community einbringen will. Ich wollte mal daran arbeiten etwas konsistenter zu sein. Wenn ihr euch das Datum des letzten Posts anseht, seht ihr schon, dass das sehr gut funktioniert hat...

Okay, worüber schreibe ich denn heute mal, so mitten in der Nacht... Um ehrlich zu sein habe ich mir für diesen Eintrag nicht wirklich etwas überlegt. Ich wollte einfach mal wieder hier etwas reinschreiben, ansonsten denken die Leute noch, dass ich faul bin. Mein zweiter Vorname ist zwar Faulheit und mein dritter Aufschieber, aber darum geht's ja jetzt nicht.

Was das Schreiben angeht, läuft es in letzter Zeit nicht ganz so gut wie es eigentlich könnte. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich mir einen Terminplan zum schreiben zusammengestellt habe, so dass ich jeden Tag wenigstens ein paar Seiten schreibe, um vorwärts mit dem Buch zu kommen. Allerdings habe ich das in letzter Zeit vernachlässigt und das ärgert mich. Da ich vor knapp zwei Wochen zur Buchmesse in Leipzig war, hat mich das etwas aus dem Schreibrhythmus geworfen, da ich jeden Tag erst abends geschafft und müde Daheim ankam. Ich habe eine wichtige Szene fertig bekommen, aber auch nicht mehr. Und weil ich diese paar Tage nicht in meinem Rhythmus war, hat mich das für die folgenden Tage komplett aus der Bahn geworfen. Mich ärgert das, weil ich eigentlich die Zeit habe mich jeden Tag hinzusetzen und meine fünf Seiten zu schreiben. Gestern habe ich das mal wieder gemacht aber heute waren es nur wieder zwei Seiten. Allerdings hatte ich mir vorgenommen heute noch endlich dieses Kapitel fertig zu schreiben und eigentlich würde ich das auch gern tun, da ich nur zwei Seiten vor dem Ende des Kapitels bin. Die Faulen und die Aufschieber unter euch werden mich verstehen. Manchmal kann es schwer sein sich zum schreiben hinzusetzen, auch wenn es eigentlich etwas ist, das uns Spaß macht. Allerdings kann das keine Ausrede für uns sein, die ein Buch schreiben und auch gern veröffentlichen wollen. Man muss sich hinsetzen und schreiben und daran arbeiten ansonsten wird diese Story nie fertig!

Was lesen angeht... Ich habe vor einiger Zeit ein richtig tolles Sachbuch über Sherlock Holmes fertig gelesen. Es heißt "Von Mr. Holmes zu Sherlock" und ist von Mattias Boström. Ein sehr informatives und interessantes Buch für alle, die etwas mehr über die Hintergründe des Detektivs und wer ihn erschaffen und geprägt hat, erfahren wollen. Eine ausführliche Review könnt ihr auf meinem YouTube-Kanal finden, hier der Link.

Derzeit lese ich ein englischsprachiges Buch, da ich meine Bücher in Englisch bevorzuge, wenn das die Original-Sprache ist. Das Buch heißt "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" von Mark Haddon. Der Titel hat mich angesprochen, da es ein Zitat aus einer Sherlock Holmes Geschichte ist (Silver Blaze, um mal den Geek raushängen zu lassen ^^) und es um einen Jungen mit Autismus geht. Der deutsche Titel "Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" ist mal wieder ganz anders, aber mittlerweile beschwere ich mich über so was nicht mehr. In der Geschichte geht es um den wie gesagt autistischen Christopher, welcher den Fall eines ermordeten Hundes in seiner Nachbarschaft aufklären will. Ich habe schon einige Kapitel gelesen und Christopher führt bereits seine ersten Befragungen durch und bisher gefällt mir das Buch sehr gut. Die Schreibweise ist anders, ungewöhnlich aber doch interessant zu lesen, da Christopher uns die Geschichte erzählt. Die Kapitel sind nach Primzahlen nummeriert, da Christopher mit Zahlen und Statistiken gut umgehen kann und damit etwas anzufangen weiß. Soweit ist das Buch sowohl interessant und anders, als auch faszinierend und irgendwo "niedlich" (bitte nicht falsch verstehen ^^'). Ich bin gespannt wie es weitergeht. auf Goodreads könnt ihr verfolgen wie weit ich mit diesem Buch bin und welche anderen Bücher noch auf mich warten.

Okay, das war es dann glaube ich mal wieder. Ist doch etwas mehr geworden als zu Beginn gedacht. Und dafür, dass ich keinen Plan hatte am Anfang dieses Eintrags, ist doch daraus ein einigermaßen interessanter (?) Text geworden. Ich werde versuchen die nächsten Tagen wieder öfters Beiträge zu posten und auch wieder ein paar mehr Videos zu machen also bitte habt Geduld, wenn ich mal wieder etwas länger brauche. Ich bin doch auch nur ein fauler Mensch!

Dienstag, 15. März 2016

Montagsfrage #2

(Quelle: http://www.readpack.de/2013/10/montagsfrage-2-von-paperthin.html/)


Okay, da ich das letztes mal ganz interessant fand, versuche ich mich doch diese Woche mal an einer weiteren dieser Montagsfragen. Die heutige kommt wieder von Paperthin und lautet:

Besitzt du noch Bücher aus deiner Kindheit?

Aber natürlich! Wie könnte ich denn die Bücher wegschmeißen, die mir so viel bedeutet haben? Um ehrlich zu sein hab ich so mit dem richtigen lesen von Roman etc. erst angefangen als ich so 11/12 war, aber das kann man ja nicht wirklich als Kindheit zählen. Aber trotzdem gab es ein, zwei Bücher, die mich begleitet haben als ich klein war. Mein Vater hat mir früher meist Geschichten erzählt oder vorgelesen. Entweder tat er das ganz normal oder er las die Geschichte in einer abgewandelten Form vor, so dass sie um einiges interessanter und lustiger wurden. Aber so oder so: die Geschichten waren immer schön. Es gibt vor allem zwei Bücher, die ich als Kind immer wieder in die Hand genommen habe:

Die kleine Biene Nimmersatt

Soweit mir mittlerweile bewusst ist, basiert dieses Buch auf einen ungarischen Kinderfilm.Viele von euch werden jetzt wohl an die Raupe Nimmersatt denken und es stimmt, dass es sich hier natürlich um eine sehr ähnliche Geschichte handelt. Was mir als Kind an diesem Buch so sehr gefallen hat waren die hübschen, bunten Bilder, die auf jeder Seite zu finden waren und die Geschichte einfach sehr schön und auch lustig untermalt haben.
Die Geschichte ist lustig, traurig und auch lehrreich. Selbst heute blättere ich noch gern durch dieses Buch und würde es jedem Kind, das gern liest durchaus in die Hand geben.

Die wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried - Ein altes deutsches Volksbuch

Ein wohl eher ungewöhnliches Buch als Kinderbuch könnte man meinen. Aber ich habe die Nibelungensage rund um Siegfried als Kind wirklich immer wieder gern gehört, weil ich sehr spannend und abenteuerreich fand. Später in der Schule war mir ein großer des Nibelungenlieds noch sehr gut vertraut eben wegen diesem Buch. Es ist ein älteres Exemplar, aber gerade das mag ich so daran. Es riecht einfach nach Literatur und besitzt auch sehr schöne Zeichnungen, die beim lesen immer der Vorstellung gut geholfen haben. Und ich denke, wenn man schon als Kind gern alte, urdeutsche Literatur liest, kann wohl kaum etwas dagegen sagen.

Das waren so meine zwei Hitklassiker als Kind. Ein paar relativ unspektakuläre Geschichten, aber als Kind haben sie mich doch sehr begeistert. Das war es für die heute Montagsfrage, mal sehen wie es nächste Woche aussieht, aber ich scheine daran gefallen zu finden.

Montag, 7. März 2016

Montagsfrage #1

Ich habe gerade beim Durchstöbern des Internets die sogennante Montagsfrage entdeckt. Für diejenigen, die das nicht kennen: der Sinn dahinter ist, dass man jeden Montag eine neue Frage zum Thema Bücher beantwortet. Und da ich ja Bücher über alles liebe (große Überraschung), dachte ich mir, dass ich heute doch mal so eine Frage beantworten könnte. Ursprünglich stammte die Montagsfrage von Paperthin, wurde dann an libromanie.de weitergeleitet und wird der Zeit von Buchfrsserchen forgesetzt.

Wann ist das älteste Buch erscheinen, das du freiwillig gelesen hast?


Um diese Frage zu beantworten, müssen wir weit ins mittelalterliche England zurückgehen, in das späte 14. Jahrhundert. Denn es war in dieser Zeit, als Geoffrey Chaucer an seinen Canterbury Tales arbeitete. Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die in Versform von unterschiedlichen Pilgern auf einer Reise erzählt werden. Es war dann im Jahre 1478, dass eine erste gedruckte Ausgabe dieser Geschichten erschien. Die Canterbury Tales sind eines der wichtigsten Schriftstücke der englischen Sprache, da sie das perfekte Beispiel für die Zeit des Mittel-Englisch sind, was wir aus dem Mittelalter kennen.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht warum solche alten Geschichten freiwillig in die Hand genommen habe. Das hat zwei ganze einfache Gründe: ich bin besessen von der englischen Sprache und ich liebe Geschichte. Da ich nun Englisch auch studiere, ist wohl deutlich warum ich mich für sowas interessiere.

Als wir in der Oberstufe in der Schule die Geschichte der englischen Sprache behandelten, fand ich das sehr interessant und bin danach sofort in die Bibliothek geeilt. Und dort habe ich dann eine Ausgabe der Canterbury Tales gesehen. Offensichtlich nicht von 1478, aber die Texte und auch die Buchstaben und die alte Sprache waren alle noch so wie damals, so dass es eine Weile dauerte, bis ich überhaupt mal einen Satz gelesen und verstanden hatte. Aber es war sehr faszinierend diese alten Geschichten zu lesen und ich kann die Canterbury Tales jedem empfehlen, der ältere Texte mag und an der englischen Geschichte interessiert ist.

Freitag, 4. März 2016

Kleine Vorstellungsrunde

So, das hier ist zwar nicht mein aller erster Blog, aber dennoch fällt mir dieses Schreiben von Einträgen und Vorstellungen immer etwas schwer. Man sollte meinen, abgeleitet vom Titel des Blogs, dass ich ans schreiben gewöhnt bin, was auch stimmt, aber kleine Schwierigkeiten tauchen doch immer irgendwo auf.

Also, fangen wir doch einfach mal mit dem üblichen Vorstellungsgelaber an, denn so beginnen doch meistens eh die ersten Blogeinträge. Ihr wollt ja auch wissen wem ihr hier folgt und wessen Worte ihr lest, ansonsten könnte sich am Ende noch herausstellen, dass ich eigentlich so ein verrückter Internet-Stalker bin oder durch diesen Blog insgeheim versuche eure Online-Geheimnisse herauszufinden. So weit ich weiß, ist dies aber nicht der Fall also versuch ich einfach mal ein bisschen was über mich zu preiszugeben.

Mein Name ist John Moser und ich schreibe gern Geschichten.

Alles fing an im Jahre 1997, als ich im wunderschönen Sachsen geboren wurde. Es ist gut möglich, dass euch bereits jetzt schon zwei Gedanken durch den Kopf gehen: Er ist noch so jung! und Oh Gott, ein Sachse! Aber keine Sorge, ich bin weder ein Hipster (hoffe ich zumindest...), noch einer dieser bekloppten ausländerfeindlichen Idioten, welche ausgerechnet in Sachsen so markant sind. Ich bin einfach nur ein junger Kerl, der gern kreativ ist und versucht diese Kreativität durch das Schreiben auszudrücken. Im Vergleich zu all den großen Autoren, die bereits im zarten Kindergartenalter anfingen zu schreiben hat meine Leidenschaft für das geschriebene Wort relativ spät eingesetzt. Ich war zwölf Jahre alt und hatte soeben die Tinten-Triologie von Cornelia Funke und die Harry Potter Bücher von J.K. Rowling gelesen, womit meine Liebe für Bücher begann. Später sah ich dann eine Dokumentation über das Leben von Rowling und war davon sehr beeindruckt. Da tat sich in mir der Wunsch auf, dass ich ebenfalls solche fantastischen und emotionalen Geschichten schreiben wollte. Und schon fing ich mit meinem ersten Schreibprojekt an, an dem ich auch heute noch fleißig weiterarbeite.

Das Buch, was ich schreibe bewegt sich im Genre der Fantasy, da sich mir hier die Möglichkeit bietet meiner Fantasie freien Lauf zu lassen, und dass zu erfinden und zu schreiben, was mir gefällt. Seit meinen ersten Anfängen hat sich natürlich einiges verändert. Mein Schreibstil hat sich Gott sei Dank um einiges gebessert und ich arbeite mittlerweile nebenbei immer gern an Kurzgeschichten, Gedichten oder auch Fanfictions. Hierbei erstreckt sich mein Spektrum von Krimi, über Thriller und Horror bis hin zum Makabren aber auch Emotionalem. Ich versuche immer so vielen Sparten der Literatur wie möglich offen zu sein und ich probiere wenigstens alles einmal vorher, bevor ich es beiseite lege.

Ich würde gern meine Erfahrungen teilen, die ich während des Schreibens mache und versuche auch gern anderen Schreiberlingen eine Hilfe zu sein so weit ich kann. Mein Fantasyroman steckt zwar noch mitten in der Arbeit (dabei sollte man meinen nach sieben Jahren endlich fertig zu sein), aber das macht mich nicht weniger unfähig mich mit anderen Schreibern und Lesern zu unterhalten und Erfahrungen zu teilen. Ich werde versuchen so oft wie möglich etwas zu posten, sei es ein Update meines Romans oder einer neuen Kurzgeschichte oder die Beurteilung eines Buchs oder Tipps über das Schreiben. Ich stehe für alles zur Verfügung und bin gespannt wie diese Bloggerreise weitergehen wird...